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Endstation Wohnwagen

Erst Job weg. Dann Frau weg. Dann Kind weg. Dann Haus weg. Oder, etwas variiert in der Reihenfolge: Erst Gesundheit kaputt. Dann Frau weg. Dann Haus weg. Dann Freunde weg. 

Das sind so die Geschichten, die man aus dem Umfeld hier hört, und immer ähneln sie sich. Da ist nichts mit Lichterkerzenromantik und Abenteuer, da sind vor allem Probleme. Insolvenz. Einsamkeit. Schmerz. Da hilft auch der Blick auf den See nichts. Der ist verstellt mit Trauer.

Das ist die andere Seite vom Leben im Wohnwagen. Von der man allenfalls etwas ahnt. Und froh ist, in seinem eigenen kleinen bequemen Leben zu stecken. 

Diese Menschen haben Tränen in den Augen, wenn sie erzählen. Denen muss man nicht kommen mit simple your life, die wären weg, wenn sie wüssten wie und wohin.

Losgelöstes Leben? Aussteigen? Freiheit? New life old caravan?

Das muss man sich leisten können, emotional. 

Ein bisschen schäme ich mich.